Zum 20. Mal haben Helfer die Roggenfelder auf dem ehemaligen Berliner Grenzstreifen an der Kapelle der Versöhnung abgeerntet. Wo einst die Berliner Mauer Familien voneinander trennte, wächst seitdem das Getreide an der Bernauer Straße. Jahr für Jahr wird dort, wo zu DDR-Zeiten Menschen sterben mussten, gesät, gepflegt und geerntet.
Vom Todesstreifen zum Roggenfeld
Bereits kurz nach dem Mauerfall säten Anwohner Ostberlins Lupinen, um das Leben zurück in den einstigen Todesstreifen zu bringen, wie die Stiftung Berliner Mauer mitteilte. Heute ist es das Roggenfeld ein fester Bestandteil der Gedenkstätte Berliner Mauer und infolgedessen ein wichtiger Teil des Erinnerns.