Rund 200 Vorstellungen mit mehr als 1.500 Künstlerinnen und Künstlern gibt es in der neuen Spielzeit 2026/27 auf allen Bühnen des Kleist Forums. Gestartet werde die neue Saison mit einem Theaterfest in Frankfurt (Oder) am 12. September, kündigte der Künstlerische Leiter Florian Vogel an. Eine Bühnenshow gibt es vom Künstlerkollektiv Bajazzo Invasion, Improvisationstheater von den Berliner Gorillas und auch Jörn Woisin vom Deutschen Schauspielhaus Hamburg reist an. Es sind mehrere Uraufführungen und Premieren geplant. Die Highlights: Das Badische Staatstheater Karlsruhe bringt im Rahmen der Kleist-Festtage die Frankfurter Premiere von «Debritz» auf die Bühne - ein Stück über die Auswirkungen einer Solequelle auf eine fiktive ostdeutsche Stadt. Mit der «Orestie» in einer Neubearbeitung holt das Theater Vorpommern einen antiken Stoff in die Gegenwart: Anhand eines Familiendramas werden die grundlegenden Fragen unserer Gesellschaft gestellt. Auch kritische Auseinandersetzungen mit den Stücken Heinrich von Kleists wird es geben: In «Kätzchen Käthchen» etwa setzen sich sieben Performerinnen mit der Figur des Käthchens von Heilbronn und dem traditionellen Bild von Weiblichkeit auseinander. Im Oktober feiert die sogenannte Bürgerbühne ihren zehnten Geburtstag. Bislang gab es den Angaben zufolge rund 50 Inszenierungen mit mehr als 350 Menschen aus Frankfurt (Oder). Anlässlich des Jubiläums kommt noch einmal die Inszenierung «Halbleiter - Kinder machen Neues» von 2027 auf die Bühne - mit den Darstellerinnen und Darstellern von damals. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenBürgerbühne feiert ihren zehnten Geburtstag mit Neuauflage