Mit seiner Ankündigung, im Ausland produzierte Filme mit hohen Zöllen zu belegen, hat US-Präsident Donald Trump Hollywood und die Filmbranche weltweit erschüttert. Oscar-Preisträger Jon Voight, den Trump zusammen mit Sylvester Stallone und Mel Gibson als Hollywood-«Botschafter» benannt hatte, teilte am Montag mit, er habe dem Republikaner einen «umfassenden Plan» zu nötigen Veränderungen in Hollywood vorgelegt.
Voight (86), Vater von Angelina Jolie, gab in einer Mitteilung an, er habe sich mit Dutzenden Vertretern von führenden Verbänden der Film- und TV-Branche beraten, wie die heimische Produktion anzukurbeln sei. «Der Präsident liebt das Entertainment-Business und dieses Land und er wird uns dabei helfen, Hollywood wieder großartig zu machen», sagte Voight. Er sprach von «klugen Anreizen» und notwendigen Fördermitteln, um heimische Produktionen zu stärken.
Demnach unterbreitete Voight einen Vorschlag mit Steuerbegünstigungen, Subventionen für Kinobesitzer und Produktionsfirmen und Abkommen für Koproduktionen mit dem Ausland. Zölle seien laut der Mitteilung nur «unter bestimmten eingeschränkten Umständen» einzusetzen.