Das Deutsche Historische Museum in Berlin muss noch Jahre ohne sein Hauptgebäude an der berühmten Straße Unter den Linden auskommen. Voraussichtlich 2027 würden sie vom Gebäudeeigentümer - der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben - und dem mit der Sanierung beauftragten Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung erfahren, wie der verbindliche Zeitplan der Baumaßnahme sein werde, teilte Museumschef Raphael Gross mit.
Eine Wiedereröffnung des Zeughauses mit einer neuen ständigen Ausstellung sei «vor 2031 nicht realistisch», teilte Gross mit. Dabei handle es sich um eine unverbindliche Prognose. Seit seinen Aussagen im Kulturausschuss des Bundestages im März gebe es keinen neuen Stand.
Den Behörden sei die Dringlichkeit bewusst, sie arbeiteten eng mit dem Museum zusammen und bemühten sich, «eine weitere Verzögerung» zu vermeiden, so Gross. Zugleich bemühten sich das Museum und der Beauftragte für Kultur und Medien (BKM) derzeit um einen anderen Ort für eine interimistische Präsentation. Im Gespräch ist demnach das Humboldt Forum.