Die mutmaßliche Vergewaltigung in einem Jugendzentrum in Berlin-Neukölln hat zur Freistellung der zuständigen Mitarbeiterin im Jugendamt geführt. Das teilte ein Sprecher des Bezirksamtes Neukölln auf Anfrage mit. Zuvor hatte der RBB berichtet.
Diese Maßnahme hatte sich bereits abgezeichnet, ist aber rechtlich nicht ganz einfach. Vor rund zwei Wochen hatte die Jugendstadträtin Sarah Nagel (Linke) bereits mitgeteilt, dass es im Jugendamt eine Umsetzung gegeben habe und weitere personalrechtliche Schritte angekündigt. Aus Sicht von Nagel wurden im Jugendamt gravierende fachliche Fehler gemacht. Die Stadträtin steht in dem Fall selbst in der Kritik und sieht sich mit einem Abwahlantrag der CDU konfrontiert.