In einem Prozess um mehr als sieben Tonnen Marihuana sind die drei Hauptangeklagten zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Insgesamt 15 Jahre und sechs Monate Haft wegen bandenmäßigen Handels mit Cannabis verhängte das Landgericht Berlin gegen einen 48-Jährigen. Ein 45-jähriger Angeklagter erhielt acht Jahre und neun Monate, zu sechseinhalb Jahren Haft wurde ein 41-Jähriger verurteilt.
«Es geht um internationale organisierte Kriminalität», sagte die Vorsitzende Richterin Nina Sommer. Marihuana sei mit Hilfe eines Tarnunternehmens von Kanada nach Deutschland geschmuggelt worden - auf dem Seeweg in Schiffscontainern zwischen Holzlieferungen versteckt. Von August 2023 bis November 2024 seien es sieben Lieferungen mit jeweils 1,1 Tonnen gewesen, die letzte sei von der Polizei beschlagnahmt worden.