Mehr als sieben Jahre nach beinahe tödlichen Schüssen in einem Café steht ein 51-Jähriger vor dem Landgericht Berlin. Er soll mit einem gesondert verfolgten Mittäter einen damals 54-Jährigen attackiert haben. Der Angeklagte habe dem Opfer eine «Abreibung» verpassen wollen und mehrmals auf die Beine des Mannes gefeuert, so die Staatsanwaltschaft.
Der 51-Jährige gab die Schüsse zu Prozessbeginn zu und äußerte Bedauern. Er habe den Mann nicht töten oder in Lebensgefahr bringen wollen, erklärte der Angeklagte über seinen Verteidiger. Er sei bei dem Geschehen in einer Teestube in Berlin-Tiergarten erheblich alkoholisiert gewesen. Die Anklage lautet auf gefährliche Körperverletzung und Verstoß gegen das Waffengesetz.