Die Bundesanwaltschaft hat in Königs Wusterhausen in Brandenburg bei einem Polizeieinsatz ein Haus durchsuchen lassen. Die Maßnahme steht im Zusammenhang mit Ermittlungen der Karlsruher Behörde wegen des Verdachts der Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung, wie eine Sprecherin mitteilte.
Es gehe um das mutmaßliche Sammeln von Geld sowie um Gütertransporte. Festnahmen habe es keine gegeben. Konkret betrifft der Einsatz den Angaben zufolge die Frage einer Unterstützung der sogenannten «Volksrepubliken» Donezk und Luhansk, welche die Bundesanwaltschaft als terroristische Vereinigungen einstuft.
In Berlin gab es laut Bundesanwaltschaft am Dienstag ebenfalls eine Durchsuchung, die aber nicht in direktem Zusammenhang mit der Maßnahme in Brandenburg stand. Es gehe aber auch hier um den Verdacht des Sammelns von Geldern für eine der Volksrepubliken.