Ein ehemaliger Berliner Polizist ist nach einer Betrugsserie zu vier Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt worden. Das Landgericht Berlin ordnete zudem die Einziehung von Wertersatz in Höhe von rund 330.000 Euro an. Der 37-Jährige hatte Mietwohnungen, die tatsächlich nicht existierten, angeboten und so sensible Daten von Interessenten erlangt und missbraucht.
Der Angeklagte sei «hochprofessionell vorgegangen», sagte die Vorsitzende Richterin Christina von Bothmer. Er habe sich des gewerbsmäßigen Betrugs in 59 Fällen sowie des Computerbetrugs in neun Fällen schuldig gemacht. Mit Daten von meist jungen Menschen, die verzweifelt eine Wohnung suchten, sei es zu «Taten nach ähnlichem Muster» gekommen. Zugunsten des 37-Jährigen sei sein Geständnis berücksichtigt worden.