Der Schutz durch Videokameras mit KI-Unterstützung könnte in Berlin voraussichtlich auch am Jüdischen Museum erprobt werden. Das Museum habe sehr großes Interesse an der neuen Technologie bekundet, sagte Innensenatorin Iris Spranger (SPD) im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses. Das Museum wird schon jetzt von zahlreichen Wachleuten der Polizei geschützt.
Geplant ist bisher der Einsatz solcher Videoüberwachung zur Erprobung durch die Polizei laut Spranger zum Schutz am Roten Rathaus und an der nahe gelegenen Senatsinnenverwaltung in Berlin-Mitte. Außerdem zur Überwachung wegen der Häufung von Kriminalität am Kottbusser Tor in Kreuzberg und der Warschauer Brücke in Friedrichshain. Im Herbst solle entschieden werden, welche Firma für die technische Umsetzung ausgewählt wird, sagte Spranger.