Sie sollen über das beschleunigte Fachkräfteverfahren türkische Staatsbürger nach Deutschland geschleust haben: Drei mutmaßliche Mitglieder einer Bande müssen sich vor dem Berliner Landgericht verantworten. Der 26-jährige Hauptangeklagte soll in der Türkei eine Beratungsfirma gegründet und mit den Mittätern ausreisewillige Personen mit falschen Dokumenten ausgestattet haben, um den Geschleusten ein Visum über einen längerfristigen Aufenthalt in Deutschland zu verschaffen.
Den Männern im Alter von 26, 43 und 31 Jahren werden insgesamt 34 Fälle zur Last gelegt. Die Anklage lautet auf banden- und gewerbsmäßige Beihilfe zum Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz. Nach Verlesung der Anklage stellte das Gericht das Verfahren gegen eine mitangeklagte Frau gegen Zahlung von 1.500 Euro ein. Für den 31-Jährigen kündigte der Verteidiger eine Aussage an.