Die Berliner Strafverfolgungsbehörden wollen gezielter gegen Gewalt und Hasskriminalität im Sport vorgehen. Dafür werden Gewaltdelikte seit Kurzem konzentriert bei der Amtsanwaltschaft bearbeitet, die zuständig für einfache und mittlere Kriminalität ist, und es gibt es Kooperationen mit Sportverbänden.
Die Behörde sieht erste Erfolge: Vom Berliner Fußballverband wurden 12 Vorfälle gemeldet, die zu einem Ermittlungsverfahren führten, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Der Bereich «Gewalt im Sport» bei der Amtsanwaltschaft besteht demnach seit 1. Dezember und hat seitdem 25 Fälle auf den Tisch bekommen.