Die Berliner Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen gegen einen Mitarbeiter des Auswärtigen Amts wegen des Verdachts fehlerhafter Visa-Erteilungen eingestellt. Nach Auswertung der ermittelten Unterlagen liegen keine Anhaltspunkte mehr für ein strafbares Verhalten vor, wie ein Sprecher der Behörde mitteilte.
Die Ermittlungen basierten nach den Angaben auf einer Strafanzeige des Bundespolizeipräsidiums von Amts wegen. Hintergrund war die Einreise afghanischer Staatsbürger nach Deutschland über das sogenannte Bundesaufnahmeprogramm Afghanistan, mit dem gefährdete afghanische Ortskräfte geschützt werden sollten.