Beim Berliner Verwaltungsgericht sind im vergangenen Jahr deutlich mehr neue Verfahren eingegangen. Der Anstieg lag bei mehr als 20 Prozent im Vergleich zum Jahr 2024, wie eine Gerichtssprecherin auf Anfrage sagte. Insgesamt gab es demnach knapp 28.700 Klagen und Eilanträge (2024: 23.678). Weiterhin beschäftigten vor allem Asylverfahren und Aufenthaltsfragen die Richterinnen und Richter.
Obwohl diese nach den Angaben durchschnittlich pro Kopf mehr Fälle erledigen, stapeln sich die Akten zunehmend. Die Anzahl anhängiger Verfahren ist um rund 24 Prozent gestiegen und liegt bei mehr als 25.000 Fällen (2024: 20.173 Verfahren).
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