Nach Brandstiftungen an Kältebussen steht ein 43-Jähriger vor dem Landgericht Berlin. Er soll am Neujahrstag 2026 einen Bus angezündet haben. Der Mann gestand zu Prozessbeginn. Er fühle sich seit Jahren von «Personen verfolgt», die Tat hänge damit zusammen, schilderte er. Die Staatsanwaltschaft strebt seine unbefristete Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus an.
Der damals obdachlose Mann soll die Motorhaube eines Kältebusses der Berliner Stadtmission mit flüssigem Brandbeschleuniger übergossen und mit einem Feuerzeug angezündet haben. Ein Sachschaden in Höhe von rund 70.000 Euro sei entstanden.
Kältebusse gehören zu Hilfsangeboten für obdachlose Menschen. Bereits kurz vor Weihnachten 2025 waren zwei der drei Kältebusse der Berliner Stadtmission mutmaßlich durch Brandstiftung stark beschädigt worden.