Sie sind von Beruf Biotechnologin, Beamter oder Krankenschwester. Sie eint ihr ehrenamtliches Engagement an einem nicht alltäglichem Ort - den Berliner Gefängnissen. Egal, ob verurteilter Dieb, Betrüger, Räuber oder Mörder - rund 200 Menschen kümmern sich nach Angaben der Senatsjustizverwaltung regelmäßig um inhaftierte Straftäter.
«Diese Menschen leisten einen wichtigen Beitrag zur Resozialisierung von Strafgefangenen», betont Justizsenatorin Felor Badenberg (CDU). Mit einer Festveranstaltung im Roten Rathaus würdigte sie den Einsatz der Ehrenamtlichen. «Sie helfen den Inhaftierten, den Vollzug zu bewältigen, und ermutigen sie außerdem, die Zeit sinnvoll zu nutzen, um sich auf ein Leben in der Gesellschaft vorzubereiten und den Weg zurück in die Gemeinschaft zu finden.»