Die Zukunft des Jüdischen Krankenhauses ist weiter unsicher - der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Gideon Joffe, plädiert für eine vom Senat eingesetzte Kommission für weitere Beratungen. «Wir wünschen uns, dass das Jüdische Krankenhaus als eigenständige Klinik erhalten bleibt», sagte er dem «Tagesspiegel». «Uns ist dabei klar, dass das JKB in seiner aktuellen Form kaum überleben wird.»
Die Diskussion über das Thema muss nach Joffes Überzeugung weitergehen. «Der Berliner Senat sollte eine Kommission einberufen, in der alle wesentlichen Akteure vertreten sind – das Krankenhaus, das Land, die Jüdische Gemeinde und die Banken», sagte er.