Brandenburgs Gesundheitsministerin Britta Müller (parteilos) dringt zur Vermeidung von Insolvenzen bei den Krankenhäusern auf ausreichendes Geld vom Bund. «Hier ist der Bund in der Pflicht, eine ausreichende, auskömmliche Finanzierung der Betriebskosten für die Krankenhäuser sicherzustellen», sagte Müller im Landtag in Potsdam. Dafür gebe es eine klare gesetzliche Regelung.
Die Ministerin sieht die Kliniken finanziell in Problemen. «Die Krankenhäuser befinden sich derzeit in einer schwierigen wirtschaftlichen Situation», sagte Müller. Nach dem Krankenhaus in Spremberg vor mehreren Jahren hatte das Naëmi-Wilke-Stift Guben im vergangenen Jahr ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung angekündigt. Die Landeskrankenhausgesellschaft sieht die Krankenhäuser allerdings auf gutem Weg.