Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke will gemeinsam mit dem Bund alles dafür tun, um die Spritversorgung trotz des russischen Stopps von Öl aus Kasachstan für die PCK-Raffinerie zu sichern. «Die Ankündigung Russlands, kasachisches Öl nicht mehr durchzuleiten, ist ein klarer Rückschlag», sagte Woidke der Deutschen Presse-Agentur und anderen Medien.
«Es ist aber ganz klar, dass wir alles dafür tun werden - die Brandenburger Landesregierung gemeinsam mit der PCK-Geschäftsführung, gemeinsam mit der Bundesregierung -, dass sowohl die Produktion weiterlaufen wird und dass auch die Versorgungssicherheit in der Region damit gewährleistet werden kann», sagte Woidke. «Wir haben bei PCK schon vor vielen unlösbaren Problemen gestanden. Wir werden auch dieses Problem in den Griff kriegen.» Er verwies auf Gespräche mit der Bundesregierung.
Wirtschaftsministerin Martina Klement (CSU) verwies darauf, dass die Ursache für den Stopp durch Moskau bisher unklar ist. «Genaue Hintergründe kennen wir dafür leider nicht und wissen auch zum aktuellen Zeitpunkt nicht, wie lange die Einschränkungen andauern werden», sagte Klement. «Was wir allerdings wissen, ist, dass die Gespräche mit Hochdruck laufen, und zwar von allen, die daran beteiligt sind.»