Mehrere Tausend Menschen sind am Internationalen Frauentag in Berlin auf die Straße gegangen. Unter dem Motto «Feministisch, Solidarisch, Gewerkschaftlich» zog eine Demonstration vom Oranienplatz in Kreuzberg zum Brandenburger Tor in Mitte. Die Polizei sprach von rund 6000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, laut Veranstalter kamen insgesamt mehr als 10 000 Menschen. Sie forderten unter anderem bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen für Frauen. Viele Menschen trugen selbst gebastelte Schilder, einige großflächige Transparente. Begleitet von Musik zog der Protestzug mit Menschen aller Altersgruppen, darunter auch Kinder, durch die Straßen. Aufgerufen zu dem Protestzug hatten mehrere Gewerkschaften sowie Vereine und Initiativen.
Polizei schreitet bei propalästinensischer Versammlung ein
Unweit des Brandenburger Tors versammelten sich am frühen Nachmittag auf der Straße Unter den Linden laut Polizei etwa 7000 Menschen zu einer weiteren Demonstration, die nach Kreuzberg führte. Mehrere Teilnehmer trugen palästinensische Flaggen mit sich. Nach Angaben eines Polizeisprechers unterteilte sich die Versammlung in drei Blöcke. Die größte Gruppe bildeten demnach Demonstranten, deren Protest sich vor allem auf den Gaza-Krieg bezog. Die beiden kleineren Gruppe kamen demnach aus dem feministischen und queeren Umfeld.