loading

Nachrichten werden geladen...

Veröffentlicht mit CMS publizer®

Für queeres Leben und gegen Rechts: Protest in Potsdam

Auch in Angermünde war schon für queeres Leben und gegen Rechtsextremismus in diesem Jahr demonstriert worden. (Archivbild) / Foto: Jens Kalaene/dpa
Auch in Angermünde war schon für queeres Leben und gegen Rechtsextremismus in diesem Jahr demonstriert worden. (Archivbild) / Foto: Jens Kalaene/dpa

Erstmals sind Christopher Street Day und die «Prüf»-Initiative Seite an Seite durch Potsdam gezogen. Die Bündnisse verbinden sich für queere Rechte und die Überprüfung rechtsextremer Parteien.

In der Potsdamer Innenstadt haben rund 1.500 Menschen für Gleichberechtigung und gegen Rechtsextremismus demonstriert. Der Protest von Christopher Street Day Potsdam (CSD) und der Demokratie-Initiative «Prüf» am Samstag sei friedlich verlaufen, hieß es von der Polizei. Der Veranstalter sprach von etwa 3.000 Menschen bei dem Demonstrationszug.

Es war den Angaben zufolge die erste gemeinsame Kundgebung beider Bündnisse in der Landeshauptstadt. Die Initiative fordert die Überprüfung rechtsextremer Parteien. Einen bundesweiten Aktionstag dazu hatte es zuletzt auch im April gegeben. Der CSD tritt seit Jahrzehnten für queere Rechte und Gleichberechtigung ein.

Hitlergruß am Rand vom CSD in Schwedt/Oder gezeigt

Der CSD soll an die Rechte queerer Menschen erinnern. Als queer bezeichnen sich nicht-heterosexuelle Menschen beziehungsweise Menschen, die sich nicht mit dem traditionellen Rollenbild von Mann und Frau oder anderen gesellschaftlichen Normen rund um Geschlecht und Sexualität identifizieren. 

Deutschlandweit gibt es immer wieder Gegendemonstrationen aus der rechten Szene gegen CSD-Veranstaltungen. Beim ersten Christopher Street Day in Schwedt/Oder vor zwei Wochen hatte eine Person einen Hitlergruß gezeigt.

Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten