An Ostern rufen Friedensinitiativen bundesweit zu traditionellen Ostermärschen auf - auch in mehreren Städten Brandenburgs wollen Menschen gegen Krieg und Aufrüstung demonstrieren. Nach einem frühen Start von Ostermärschen an diesem Wochenende in Potsdam und Ludwigsfelde folgen ab Gründonnerstag bis Ostermontag folgende Orte: Königs Wusterhausen, Brandenburg an der Havel, Frankfurt (Oder) und Schwarzheide-Ruhland. Das geht aus Angaben des Netzwerkes Friedenskooperative hervor.
Die Organisation rechnet mit einer wachsenden Beteiligung an Ostermärschen, die unter dem Eindruck des Iran- und des Ukraine-Kriegs stehen. Auch weltweite Aufrüstungspläne seien ein zentrales Thema der Demonstrationen, teilte das Netzwerk mit.
Allerdings sind die Ostermärsche inzwischen deutlich kleiner als auf ihrem Höhepunkt zu Beginn der 1980er Jahre. Die Ostermärsche werden dezentral von Gewerkschaften, linken und christlichen Gruppen sowie Friedensgruppen vor Ort organisiert.
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