Harald Glööckler ist weg. Vier Jahre Berlin liegen hinter ihm, nun zieht es den schillernden Modemacher in die Provinz. In die Pfalz, nach Kirchheim. Garten statt Großstadtdschungel. Wer ihn in seinem dortigen Château Pompöös besucht, merkt schnell: Glööckler ist nicht einfach umgezogen. Er sucht Abstand. «Es wurde mir schlicht zu viel», sagt der 61-Jährige. Berlin möge er weiterhin. «Aber ich bin jetzt mal raus».
Durchgestylt und im Scheinwerferlicht: Eigentlich kennt man den in Maulbronn (Baden-Württemberg) geborenen Künstler nur so. Aber schon im RTL-Dschungelcamp überraschte er 2022 viele mit tiefgründigen Gedanken. Glööckler hatte sich einst beim Teleshopping einen Namen gemacht und entwirft unter dem Begriff «Pompöös» von Mode und Schmuck über den Hundenapf mit Krönchen bis zur Tapete fast alles. Make-up, glitzernde Kleidung und ein pechschwarzer Bart sind zum Markenzeichen geworden.