Künftig können Studierende auch an Brandenburgs Fachhochschulen promovieren. «Damit stärken wir nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit der brandenburgischen Fachhochschulen und den Wissenschaftsstandort Brandenburg. Damit bieten wir FH-Absolventinnen und -Absolventen neue attraktive Karrierewege – und eine wissenschaftliche Zukunft "Made in Brandenburg"», sagte Wissenschaftsministerin Manja Schüle (SPD).
Das neue Promotionskolleg der brandenburgischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften darf künftig selbstständig Promotionen durchführen und den Doktorgrad verleihen. Bei der Übergabe einer Urkunde zur Verleihung des Promotionsrechts waren Vertreterinnen und Vertreter von vier Hochschulen dabei: der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, der Technischen Hochschule Wildau, der Technischen Hochschule Brandenburg und der Fachhochschule Potsdam.
Das Kolleg sitzt in Eberswalde und gliedert sich in die drei Bereiche Ingenieurwissenschaften, Natur- und Umweltwissenschaften sowie Wirtschafts-, Sozial- und Medienwissenschaften. In den kommenden Wochen soll es die Ordnungen für die ersten Promotionsverfahren beschließen und die ersten Promovierenden aufnehmen. Das Land stellt für das Kolleg im Rahmen der Hochschulverträge jährlich rund 1,55 Millionen Euro bereit.