In die Diskussion über eine Rentenreform sollten nach Ansicht von Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke alle Berufsgruppen einbezogen werden. «Wir brauchen eine breite Debatte darüber, wie die gesetzliche Rente langfristig gesichert werden kann», erklärte der SPD-Politiker nach der Vorlage des Berichts der Rentenkommission. Woidke bezieht sich mit seiner Forderung nach Angaben der Staatskanzlei auch darauf, Beamte in die Diskussion einzubeziehen.
Nach den Vorschlägen der Kommission sollen in die gesetzliche Rentenkasse künftig Selbstständige sowie Politikerinnen und Politiker einzahlen, Beamte aber nicht. Für sie soll das Ruhestandsalter wie in der gesetzlichen Rente erhöht werden. Als Idealbild nennt die Kommission eine Erwerbstätigenversicherung, in die neben abhängig Beschäftigten auch Selbstständige, Beamte, Abgeordnete und Vorstände von Aktiengesellschaften einbezogen sind.