Arbeitnehmer in Berlin und Brandenburg hatten im vergangenen Jahr mehr Geld in der Tasche, weil die Gehälter insgesamt stärker gestiegen sind als die Preise. Allerdings gab es bei der Entwicklung große Unterschiede unter den Branchen, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilte.
Den Angaben zufolge stiegen die sogenannten Reallöhne in Berlin um 2,9 Prozent und in Brandenburg um 1,8 Prozent. Die Reallöhne zogen damit in beiden Ländern im zweiten Jahr in Folge an. Davor waren die Reallöhne zwei (Berlin) beziehungsweise drei (Brandenburg) Jahre in Folge nicht gestiegen. Besonders im Jahr 2022 gab es nach Beginn des Kriegs in der Ukraine ein kräftiges Minus.