Wegen eines zweitägigen Warnstreiks im öffentlichen Dienst kann es am Mittwoch und Donnerstag zu Einschränkungen in Berliner Kitas und Schulen, aber auch in Behörden oder Hochschulen kommen. An Schulen etwa kann nach Angaben der Gewerkschaft GEW am Mittwoch Unterricht oder die Hortbetreuung am Nachmittag ausfallen. Komplette Schulschließungen seien eher nicht zu erwarten, so die GEW. Viele Lehrkräfte sind verbeamtet und dürfen somit nicht streiken.
Bei den Kitas sind nur die kommunalen Einrichtungen betroffen - die aber im Gegensatz zu den Schulen über zwei Tage. Der Kita-Eigenbetrieb City etwa teilte mit, dass von seinen 58 Einrichtungen am ersten Warnstreiktag eine und am zweiten Warnstreiktag zwei komplett geschlossen bleiben. An 14 beziehungsweise 13 weiteren sei mit Einschränkungen zu rechnen.
«Wir versuchen aber, alle Elternbedarfe abzudecken», sagte Geschäftsführerin Claudia Freistühler. Beim jüngsten Warnstreik am 18. Dezember hatten sich Eltern teils auch stärker vernetzt und gegenseitig geholfen, um die Kleinen zu betreuen.