Bei Ausgrabungen in Brandenburg an der Havel sind im Schutt eines Fachwerkhauses drei seltene Silbermünzen aus dem 17. Jahrhundert entdeckt worden. Die Münzen stammen aus Hamburg, den Niederlanden und der Schweiz und lagen in einem Kupferkessel, wie der Pressesprecher des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege, Christof Krauskopf, sagte.
Die Münze aus der Schweiz aus dem Jahr 1610 trägt das Abbild des heiligen Oswald - sie wurde zuerst gefunden. Das Besondere an den Münzen: Sie seien ein Beleg für die weitreichenden nationalen und internationalen Handelsbeziehungen zu der Zeit, sagte Krauskopf.