Ein Jahr nach dem Start des Präventionszentrums für Verhaltenssüchte sieht Projektleiterin Sophie Schmid großen Bedarf. «Das erste Jahr hat gezeigt, dass viel zu tun ist», sagt Schmid der dpa. «Wir sehen, dass der Bedarf riesengroß ist, gerade was Prävention im Jugendbereich angeht.» Vor allem Schulen und Eltern würden anfragen und Unterstützung und Tipps im Umgang mit Jugendlichen oder Kindern und der Prävention von Suchtverhalten suchen.
Das Präventionszentrum für Verhaltenssüchte (PZVS) nahm am 20. März 2024 die Arbeit auf. Grundsätzlich arbeiten sie zu allen Verhaltenssüchten, Schwerpunkte liegen aber in der Präventionsarbeit zu Glücksspielsucht, Mediennutzung und Social-Media- und Gaming-Sucht. Weitere sind Pornografiekonsum oder exzessives Kaufverhalten. Im ersten Jahr seien Themen gesammelt und Konzepte entwickelt und Zielgruppen eingebunden worden. Das soll in den kommenden Jahren weiterentwickelt werden.