An die NS-Widerstandskämpferin Maria Terwiel erinnert nun ein Wandbild in der Paul-Hertz-Siedlung in Berlin-Charlottenburg. Gemeinsam mit ihrem Verlobten Helmut Himpel verteilte Terwiel Anfang der 1940er-Jahre Hunderte Flugblätter, die gegen die Verbrechen der Nationalsozialisten Stellung bezogen, wie die Gedenkstätte Deutscher Widerstand mitteilte. Zudem unterstützte Terwiel verfolgte Juden mit Lebensmittelmarken und Ausweisen.
Im September 1942 wurde Maria Terwiel festgenommen und wenige Monate später zum Tode verurteilt. Sie wurde am 5. August 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee hingerichtet.
Maria Terwiel studierte Rechtswissenschaften und durfte wegen der jüdischen Abstammung ihrer Mutter das Examen nicht ablegen. Auch ihren Verlobten durfte sie aus «rassischen Gründen» nicht heiraten, wie die Gedenkstätte Deutscher Widerstand schreibt.