Das Mahnmal für die Opfer der kommunistischen Gewaltherrschaft in Berlin soll seinen Platz im Spreebogenpark unweit des Bundeskanzleramtes bekommen. Darauf haben sich Bund und Land Berlin verständigt, wie beide mitteilten.
Zur Festlegung auf einen Standort für das Denkmal unmittelbar vor dem 3. Oktober sagte Kulturstaatsministerin Claudia Roth, gerade am Tag der Deutschen Einheit dürften das Unrecht der SED-Diktatur und die Opfer des Kommunismus nicht vergessen werden. «Viele Menschen, die sich für Menschenrechte und Freiheit eingesetzt haben, mussten dafür einen hohen Preis zahlen. Ohne ihren mutigen Einsatz wäre der Mauerfall kaum möglich gewesen.»