Logo DieBrandenburger News
Nachrichten / Wissenschaft

Land gedenkt am 13. August der Opfer des Mauerbaus

Land gedenkt am 13. August der Opfer des Mauerbaus
In Seeburg in der Gemeinde Dallgow-Döberitz erinnert eine Gedenkstele an ein Todesopfer an der Berliner Mauer. (Archivbild) / Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa
Von: DieBrandenburger News
64 Jahre nach dem Mauerbau gedenkt Brandenburg der Opfer des DDR-Grenzregimes. Die Landtagspräsidentin erinnert in einer ehemaligen Grenzgemeinde an die Folgen der deutschen Teilung.

Das Land Brandenburg erinnert am 64. Jahrestag des Mauerbaus bei einer Gedenkveranstaltung in der ehemaligen Grenzgemeinde Dallgow-Döberitz an die Opfer des DDR-Grenzregimes. Am 13. August 1961 hatte der Bau der Berliner Mauer begonnen, die schließlich eine Länge von 155 Kilometern erreichte.

Die Gedenkrede hält an diesem Mittwochnachmittag Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke (SPD). In Seeburg, einem Ortsteil von Dallgow-Döberitz, sollen auch Kränze niederlegt werden. Die Gemeinde Dallgow-Döberitz (Havelland) liegt im westlichen Berliner Speckgürtel und in unmittelbare Nähe zur ehemaligen innerdeutschen Grenze. Das öffentliche Gedenken beginnt um 15.00 Uhr. 

Weitere Veranstaltungen gibt es am 13. August unter anderem an der Glienicker Brücke und am Griebnitzsee zwischen Berlin und Potsdam. Während des Kalten Krieges war die Glienicker Brücke auch wegen des Austauschs von Agenten bekanntgeworden. 

Allein in Berlin starben nach dem Mauerbau laut Forschern mindestens 140 Menschen durch DDR-Grenztruppen. An der innerdeutschen Grenze waren laut Bundesregierung insgesamt mindestens 260 Todesopfer zu beklagen.

DieBrandenburger News
Artikel von

DieBrandenburger News

DieBrandenburger News ist für die Inhalte selbst verantwortlich. Es gilt der Kodex der Plattform. Die Plattform prüft und behandelt Inhalte gemäß den gesetzlichen Vorgaben, insbesondere nach dem NetzDG.