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Hochschulpräsenzstelle Oderland‑Spree in Beeskow eröffnet

Hochschulpräsenzstelle Oderland‑Spree in Beeskow eröffnet
Gäste kommen zur Eröffnungsfeier der Hochschulpräsenzstelle Oderland-Spree auf der Spreeinsel in Beeskow. Als regionale Schnittstelle der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) und der Technische Hochschule Wildau bringt die Präsenzstelle Oderland-Spree in Beeskow die Brandenburger Hochschullandschaft direkt in den ländlichen Raum. / Foto: Patrick Pleul/dpa
Projekttage, Science Slams und Abendvorlesungen: Wie die neue Präsenzstelle in Beeskow Wissenschaft greifbar machen und Vorbehalte in der Gesellschaft abbauen will.

Beeskow hat eine neue Anlaufstelle für Wissenschaft und Forschung. Auf der Spreeinsel wurde die Hochschulpräsenzstelle Oderland-Spree eröffnet. Sie soll Menschen aus der Region mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Brandenburg zusammenbringen. «Wir sind der verlängerte Arm der Hochschullandschaft Brandenburgs», sagte Mitarbeiterin Annika Bischof der Deutschen Presse-Agentur. Die Präsenzstelle wird in Kooperation von der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) und der Technischen Hochschule Wildau betrieben. 

Stelle möchte Vorbehalte gegenüber der Wissenschaft abbauen

Ziel sei es, «Wissenschaft in die Region zu bringen» und den Menschen vor Ort faktenbasiertes Wissen zugänglich zu machen. Gleichzeitig solle die Sichtbarkeit von Hochschulen und Forschungseinrichtungen im ländlichen Raum steigen. «Wir haben uns auf die Fahnen geschrieben, für die Gesellschaft insgesamt Ansprechpartner zu sein», erklärt Bischof. Hintergrund seien auch Vorbehalte gegenüber Wissenschaft. 

«Mit uns eröffnen sich vielseitige Möglichkeiten, Wissenschaft mit der Region zu verbinden und so gemeinsam ins Machen zu kommen», so Franziska Barth, ebenfalls Mitarbeiterin der Europa-Universität Viadrina. Mögliche Formate können demnach Projekttage an Schulen, Abendvorlesungen zu gesellschaftlich relevanten Themen wie auch ein Science Slam sein, bei dem Wissenschaftler kurz und knackig ihr Forschungsthema auf der Bühne präsentieren.

Die Präsenzstelle wolle zeigen, «dass das auch nur Menschen sind, die da arbeiten und die sind nahbar, die sind sichtbar», sagte Bischof. In Fürstenwalde organisierte die Stelle unter anderem Diskussionsabende etwa zu Künstlicher Intelligenz oder Fake News sowie Science Slams.

Fünf Jahre Erfahrung in Fürstenwalde gesammelt 

«Wir bringen fünf Jahre Erfahrung mit, wie solche Formate für verschiedene Zielgruppen von Klein bis Groß gelingen können», berichtet Lisa Marrold-Schwember, Mitarbeiterin der Technischen Hochschule Wildau. 

Zuvor befand sich die Präsenzstelle in Fürstenwalde und ist nun in die Kreisstadt Beeskow umgezogen. Durch die Zusammenarbeit mit dem Landkreis Oder-Spree und der Stadt Beeskow versprechen sich die Verantwortlichen mehr Reichweite. «Fürstenwalde war sehr gebunden an den Ort», sagt Annika Bischof von der Europa-Universität Viadrina. Jetzt könne man «den ganzen Landkreis und darüber hinaus bespielen» und unterschiedliche Zielgruppen erreichen.

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