Vertreter aus Politik, Kultur und Gesellschaft haben zusammen mit ehemaligen Fluchthelfern und Angehörigen von Todesopfern an den Bau der Berliner Mauer vor 63 Jahren erinnert. Darunter waren neben Mitgliedern aller Fraktionen des Abgeordnetenhauses auch Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU). An der Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße legten sie Kränze nieder.
«Wir denken heute an diejenigen, die beim Versuch, in die Freiheit zu gelangen, starben», sagte der Berliner Beauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Frank Ebert, bei der zentralen Gedenkveranstaltung in Berlin-Mitte. «Wir denken aber auch an die unzähligen unbekannten Schicksale sowie an die vielen, deren Träume und Leben der Mauerbau zerstörte.»