Erst hört man nur lautes Rauschen, dann ertönt die Stimme von Rabea Rogge klar und deutlich: «Can you hear me?», fragt die Berlinerin vom Bord der «Dragon»-Kapsel, hunderte Kilometer von der Erdoberfläche entfernt. Sie kann, antwortet eine Studentin des Amateurfunkclubs der Technischen Universität Berlin. Es ist etwa 9.30 Uhr, vor wenigen Stunden ist Rogge als erste deutsche Frau ins Weltall gestartet.
Das Funkgespräch war Teil eines Experiments, das weltweit Studierende zur Teilnahme an wissenschaftlicher Kommunikation im All motivieren soll. Die Funkstation befindet sich auf dem Dach des TU-Hauptgebäudes. Der Kontakt wurde aufgenommen, als die Kapsel über Berlin flog.