Archäologen haben auf der großen Baustelle am Berliner Molkenmarkt schon rund 700.000 Funde gemacht - entdeckt haben sie etwa einen Münzschatz. Die mittelalterlichen Denare stammen aus dem 13. Jahrhundert, wie das Landesdenkmalamt mitteilte. Auf dem Areal vor dem Roten Rathaus soll ein neues Quartier mit Wohnungen entstehen.
Bisher sah man dort vor allem Asphalt - wo einst Parkplatz und Straße verliefen, findet man nun in den ausgehobenen Gruben die Überreste aus mehreren Jahrhunderten Stadtgeschichte.
Es handle sich um eine der größten Stadtkerngrabungen, die es in Deutschland gebe, sagte Landeskonservator Christoph Rauhut. Schon seit sechs Jahren seien sie tätig und stünden dabei vor großen Herausforderungen, etwa weil Straßen und Leitungen verlegt werden mussten.