Brandenburger Beschäftigte haben im vergangenen Jahr laut Zahlen einer Krankenkasse im Schnitt mehr als 27 Tage krankheitsbedingt bei der Arbeit gefehlt. Das geht aus einer Analyse von Daten der AOK Nordost hervor. Rund jeder dritte Fehltag ging demnach auf Langzeiterkrankungen zurück.
Nur 4 Prozent der Beschäftigten musste sich demnach lange krankschreiben lassen, gut 42 Prozent der Fehltage gingen jedoch auf Langzeiterkrankte zurück. Die häufigste Ursache für lange Fehlzeiten sind demnach psychische Erkrankungen, aber auch Muskel-Skelett-Erkrankungen wie etwa Probleme an Rücken, Nacken oder Schultern sind dafür verantwortlich. «Arbeitgeber können viel dazu beitragen, diesen Erkrankungen durch ein gutes betriebliches Gesundheitsmanagement vorzubeugen», sagte Anke Jurchen, Leiterin des Betrieblichen Gesundheitsmanagements der AOK Nordost.