Im Verfahren zum Rückbau des Forschungsreaktors BER II in Berlin-Wannsee sind im Zuge der Öffentlichkeitsbeteiligung 155 fristgerechte Einwendungen eingereicht worden. In der sogenannten Auslegungsphase reichten Bürgerinnen und Bürger aus sechs Bundesländern zu rund 40 Themenbereichen Einwendungen ein, wie die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt mitteilte. Im Verfahren zur Stilllegung und zum Abbau des Reaktors sei eine wichtige Etappe nun abgeschlossen.
Der Forschungsreaktor BER II wurde vom Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) betrieben. Der BER II lieferte ausschließlich Neutronen für wissenschaftliche Untersuchungen, die Kernspaltung erfolgte nicht zur Energiegewinnung. 2019 wurde der Betrieb eingestellt. Für die Stilllegung und den Abbau des Reaktors läuft derzeit ein Genehmigungsverfahren. Vom 18. November 2025 bis 28. Januar konnten Interessierte die Antragsunterlagen des HZB einsehen und Einwendungen gegen das Vorhaben einreichen.