Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat den Ersatzverkehr für die derzeit gesperrte Bahnstrecke zwischen Berlin und Hamburg kritisiert. «Das ist eine Zumutung für unsere Pendlerinnen und Pendler», sagte die SPD-Politikerin dem «Nordkurier».
Im Zentrum der Kritik steht das Unternehmen Ecovista, das den Ersatzverkehr mit Bussen betreibt. Schwesig: «Es geht nicht, dass Ecovista sich erst um einen solchen Auftrag bewirbt und dann nicht ordnungsgemäß abliefert.» Reisende hatten marode Busse, Fahrzeugausfälle und das Fehlen von digitalen Fahrgastinfos beklagt. Grund ist ein Streit zwischen Ecovista und einem Investor, von dem das Unternehmen die etwa 200 Busse geleast hatte.