Die Stadt Zossen muss voraussichtlich wegen zahlreicher Briefkastenfirmen Millionen an Gewerbesteuereinnahmen zurückzahlen. In den kommenden zwei Jahren müssten allein rund 20 Millionen Euro zurückgezahlt werden, bestätigte eine Sprecherin der Stadt.
Eine Prüfung des Brandenburger Finanzministeriums und des zuständigen Finanzamtes in Luckenwalde hatte ergeben, dass der tatsächliche Firmensitz vieler in Zossen registrierter Unternehmen nicht in der Kommune liegt, diese müssen nun mit Strafen rechnen und ihre Gewerbesteuer woanders abführen. Zunächst berichtete der RBB.