Die spezielle Halle zur Zerlegung von Großkomponenten der ehemaligen DDR-Atomkraftwerke im vorpommerschen Lubmin und brandenburgischen Rheinsberg wird später fertig. «Die baulichen Maßnahmen sind in vollem Gange und schreiten auch zusehends voran», erklärte zwar eine Sprecherin der bundeseigenen Entsorgungswerk für Nuklearanlagen GmbH (EWN) auf Anfrage. Allerdings ist inzwischen von einer Fertigstellung im Jahr 2027 und einer anvisierten Inbetriebnahme im Jahr danach die Rede.
Anfang 2025 war noch von einer möglichen Fertigstellung der sogenannten Zerlegehalle (ZLH) in Lubmin zum Ende vergangenen Jahres und einem Betriebsbeginn frühestens Ende dieses Jahres die Rede.
Es gebe verschiedene Gründe für die Verzögerung, so die Sprecherin. «Ein wesentlicher Faktor sind die derzeit branchenweit spürbaren Herausforderungen im Bauwesen, auf die wir als Auftraggeber nur begrenzt Einfluss haben.» Sie verwies auf den anhaltenden Fachkräftemangel, Verzögerungen in den Lieferketten sowie die Verfügbarkeit von Materialien und Komponenten.