Die Zahl der privat genutzten Autos in Berlin sinkt leicht. Zugleich wohnen immer mehr Menschen in der Hauptstadt, so dass es im Jahr 2025 pro 1.000 Einwohner deutlich weniger Autos gab als noch vor einigen Jahren.
Im vergangenen Jahr waren knapp 1,075 Millionen private Autos zugelassen. 2021 waren es noch fast 1,1 Millionen Fahrzeuge. Seitdem ging die Zahl langsam zurück, wie aus einer Antwort des Senats auf eine Anfrage der Grünen hervorgeht.
Auf 1.000 Einwohner kamen 2021 291 Autos. Im vergangenen Jahr waren es noch 275 Wagen. Ein ähnlicher Trend ist auch aus anderen Großstädten mit steigenden Einwohnerzahlen und immer dichterem Straßenverkehr wie Hamburg bekannt.
Große Unterschiede zwischen den Bezirken
In der Berliner Innenstadt fahren deutlich weniger Menschen mit eigenen Autos als in den Bezirken, die weiter außen liegen. Die geringste Autodichte gibt es in Friedrichshain-Kreuzberg mit 168 Fahrzeugen pro 1.000 Einwohner. In Steglitz-Zehlendorf sind es 364 und damit mehr als doppelt so viele.
Deutlich mehr Fahrzeuge wurden in Berlin allerdings in einer ganz bestimmten und freizeitrelevanten Ausführung gezählt: Die Zahl der Wohnmobile hat sich in den letzten 15 Jahren weit mehr als verdoppelt. 2010 wurden 8.011 Wohnmobile gezählt, 2024 waren es 19.029.
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