Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke hält die Entlastung der Autofahrer durch eine Steuersenkung auf Diesel und Benzin nicht für ausreichend. Der SPD-Politiker pocht darauf, dass die Mineralölkonzerne in die Pflicht genommen werden. Auch aus dem Handwerk gibt es Kritik.
«Dass die Bundesregierung jetzt die Energiesteuern senkt, ist ein erster und längst überfälliger Schritt. Die Steuererleichterung muss nun an den Tankstellen aber auch an die Verbraucher 1:1 weitergereicht werden», sagte Woidke. «Die Entlastung per Steuersenkung geht dabei zunächst nur auf Kosten der Staatskasse, deshalb muss die Rechnung an die Mineralölkonzerne, die den Krieg im Iran für eigene Profite nutzen, gehen.»