Die landeseigene Wohnungsgesellschaft Gewobag verspricht zusätzliche Anstrengungen für mehr Sicherheit, Sauberkeit und Wohlbefinden der Bewohner eines Hochhauses in Kreuzberg. Einem Bericht der «Bild»-Zeitung zufolge nutzen Obdachlose und Drogenabhängige seit Jahren in großem Ausmaß das Treppenhaus und die Kellerräume für Übernachtungen und den Konsum.
Die Bewohnerinnen und Bewohner sind laut dem Bericht in dem Gebäude in der Bergfriedstraße immer wieder mit Müll und benutzten Drogen-Utensilien konfrontiert. Es komme regelmäßig zu Einbrüchen oder Einbruchversuchen.
«Wir nehmen die aktuelle Situation im Gebäude sowie die damit verbundenen Beeinträchtigungen für die Bewohner sehr ernst», teilte die Gewobag auf Anfrage mit. Sicherheitsdienste sollen künftig wieder vermehrt nach dem Rechten sehen und unbefugte Personen konsequent des Hauses verweisen. Diese Maßnahme sei schon in der Vergangenheit immer wieder ergriffen worden, hieß es.
Seit Dezember sei der Gewobag bekannt, dass das Schloss am Haupteingang defekt sei. «Nach zwischenzeitlichen Instandsetzungen, die aufgrund wiederholter mutwilliger Beschädigungen jeweils nur kurzfristige Wirkung entfalten konnten, wurde eine spezialisierte Fachfirma beauftragt», teilte die Gesellschaft weiter mit. Diese habe die Eingangstür und das Schloss am Freitag verstärkt und technisch gegen neue Beschädigungen gesichert.
Die Gewobag kündigte zudem eine Sonderreinigung an, um die bestehenden Beeinträchtigungen zu beseitigen.
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