Auf dem Weg zur Vollendung der Autobahn 14 ist ein weitere Schritt gemacht: Wie das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung in Brandenburg am Dienstag mitteilte, liegt jetzt auch der Planfeststellungsbeschluss für den Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Wittenberge und Karstädt vor. Damit besteht auch für das letzte Stück des A14-Lückenschlusses Baurecht.
Der Planfeststellungsbeschluss wird nun zusammen mit den Planungsunterlagen vom 2. bis 25. Mai in betroffenen Städten ausgelegt. Dann gibt es eine vierwöchige Einspruchsfrist. Sollte es keine Klagen geben, kann mit den Bauvorbereitungen begonnen werden. Die Deges rechnet mit einer reinen Bauzeit von drei Jahren und - nach jetzigem Stand - der Fertigstellung im Jahr 2028.
Im Rahmen der Planungen seien rund 340 private Einwendungen und Stellungnahmen von Trägern öffentlicher Belange berücksichtigt worden, der Planfeststellungsbeschluss umfasst 25 Ordner.
Gebaut werden sollen knapp 18 Kilometer Straße. Zum Projekt gehören neben dem Neubau der Strecke und der Rastanlage «Löcknitztal» auch die Anpassungen mehrerer öffentlicher Straßen und Gewässer sowie umfangreiche landschaftspflegerische Begleitmaßnahmen.