Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner will die Verleihung des Deutschen Computerspielpreises dauerhaft in der Hauptstadt verankern. «Berlin bietet die besten Rahmenbedingungen für ein Event dieser Spitzenklasse», erklärte der CDU-Politiker zwei Tage vor der diesjährigen Preisverleihung. «Hier schlägt das Herz der deutschen Games-Branche. Der Standort weist die meisten Unternehmen sowie das dynamischste Wachstum auf.»
Wegner wies darauf hin, dass in Berlin mit dem House of Games eine zentrale Anlaufstelle für die Branche geschaffen werde. Ab 2026 sollen sich hier große oder kleine Unternehmen der Branche, Start-ups wie etablierte Firmen, aber auch Kultur- oder Bildungsinstitutionen niederlassen können. Das Projekt soll kreative Köpfe aus aller Welt nach Berlin ziehen. Die Senatskanzlei fördert den Aufbau des House of Games 2024 und 2025 mit jeweils rund fünf Millionen Euro.