Der Gasnetzbetreiber Gascade hat einen von der Ostsee durch Brandenburg bis nach Sachsen-Anhalt verlaufenden, rund 400 Kilometer langen Leitungsabschnitt mit Wasserstoff befüllt. Von einem «entscheidenden Meilenstein beim Aufbau des deutschen Wasserstoff-Netzes» spricht das Unternehmen.
Sichtbar wurde die Befüllung nach Aussage einer Gascade-Sprecherin anhand der Farbe einer Gasfackel am vorpommerschen Gasleitungsknotenpunkt in Lubmin. Demnach wurde mit Wasserstoff Erdgas aus der Leitung verdrängt. Da Wasserstoff transparent verbrenne, habe sich ab einem bestimmten Wasserstoffanteil die Farbe der Flamme entsprechend verändert. Zudem sei der Anteil gemessen worden.