Nach jahrelanger Flutung des Cottbuser Ostsees ist der Wasserstand wieder gesunken. Er liegt derzeit bei 62,2 Meter über Normal - und damit 30 Zentimeter unter dem im vergangenen Dezember erstmals erreichten Zielwasserstand von 62,5 Metern, wie das Energieunternehmen Leag auf Anfrage mitteilte. Wann wieder Wasser in den 1.900 Hektar großen See, der aus einem ehemaligen Braunkohletagebau entstand, eingeleitet werden könne, lasse sich derzeit nicht sagen.
Beim Sinken des Wasserstandes handle sich um jahreszeitlich bedingte Schwankungen, aktuell hohe Temperaturen führten auch zu einer Verdunstung. Der Rückgang des Wasserstandes bewege sich aber in einem erwartbaren und moderaten Rahmen, so eine Leag-Sprecherin. Fünfeinhalb Jahre hatte die Flutung des Ostsees gedauert, die im Dezember 2024 mit dem Erreichen des Zielwasserstandes vorerst beendet wurde.