Potsdam (dpa/bb) – Verspätungen, Zugausfälle und andere Mängel kommen die drei Betreiber des Brandenburger Regionalverkehrs auf der Strecke der sogenannten Anhalter Bahn teuer zu stehen. Allein für das vierte Quartal 2023 und das erste Quartal dieses Jahres schlagen die Abstriche an den vereinbarten Leistungen mit knapp 1,3 Millionen Euro zu Buche, wie aus der Antwort des Verkehrsministeriums in Potsdam auf eine Anfrage des SPD-Landtagsabgeordneten Helmut Barthel hervorgeht.
Betreiber des Regionalverkehrs auf der Strecke der Anhalter Bahn zwischen der Landesgrenze mit Berlin bei Teltow und der Landesgrenze mit Sachsen-Anhalt bei Blönsdorf sind die Deutsche Bahn-Tochter DB Regio, die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG) und die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB), die ein gemeinsames Netz betreiben. Der in Brandenburg liegende Abschnitt der Anhalter Bahn werde überwiegend durch die Regionalverkehrslinien RE3 und RE4 befahren, so das Ministerium.