Die Verlängerung der Stadtautobahn A100 ist nach zwölf Jahren Bauzeit und Hunderten Millionen Euro in Berlin eröffnet worden. Begleitet von Protesten gaben Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder und Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (beide CDU) den 3,2 Kilometer langen Abschnitt frei. «Insbesondere diejenigen, die auf das Auto angewiesen sind, werden ab sofort Verbesserungen spüren», sagte Schnieder. Schließlich habe nicht jeder das Glück, direkt neben einer U-Bahn- oder S-Bahn-Station zu leben.
Die ersten Fahrzeuge fuhren am Nachmittag über die Strecke - vorher bildete sich eine Warteschlange. Unter den Ersten war ein Autofahrer, der stundenlang auf den Start gewartet hatte. «Ich bin heiß darauf, als Erster über die Autobahn zu fahren», sagte er dem «Tagesspiegel». Ein Motorradfahrer sprach von einem «einmaligen Moment». Es gab aber auch Proteste und Kritik.